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Orinoko, bennant nach einem der größten Flüße Südamerikas, ist eine junge Band aus Leipzig. Verschiedene Einflüsse fließen zu einer eigenen Sprache zusammen. Die lateinamerikanische Rhythmik gilt als Ausgangsbasis der Kompositionen; jedoch ist das Ganze von einer Vielfalt anderer Elemente geprägt wobei Jazz, Rock, Fusion und sogar ein wenig J.S Bach zu einem neuen Sound werden.
Das Debütalbum Orinokos wurde am 29. Juni 2011 vom Leipziger Label Heideck Records mit Vertrieb durch Galileo MC veröffentlicht.
Das Debütalbum Orinokos "Viajeros" wurde am 29. Juni 2011 vom Leipziger Label Heideck Records mit Vertrieb durch Galileo MC veröffentlicht. Das Album "Viajeros" (zu deutsch Reisende) wurde den Menschen gewidmet die aufgrund unterschiedlichster Umstände eine Reise und eine "Suche" beginnen, welche sie zu weitentfernten Orten führt um auf einer persönlichen Ebene dieses spezielle Etwas zu finden. Das Artwork des Albums spiegelt diese Suche auf surreale Weise in Comic - Form wieder.
Die Band wurde 2008 in Leipzig von Isaias Lubo, Komponist, Geiger und Sänger gegründet. Die aktuelle Besetzung besteht aus Isaias Lubo (Violine, Gesang, Komposition), Pocho Rosales (Schlagzeug), Roberto Fratta (Percussion) sowie an Gitarre und Bass jeweils Matthäus Krzywdzinski und Ben Hohlfeld.
Orinoko ist bereits in etablierten Locations Deutschlands aufgetreten; z.B. in Leipzig in"die Nato", "Grassimuseum", "Werk II" und "Schaubühne Lindenfels", in Halle in "Objekt 5" und "Händelhaus", in Berlin auf der "Latinauta Bühne" beim Karneval der Kulturen.
Orinoko war 2011 Finalist des Weltmusik Wettbewerbs "Creole Mitteldeuschland" und wurde eingeladen, 2012 beim größten Folk-Roots-World Music Festival Deutschlands "TFF Rudolstadt" zu spielen.
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Isaias Lubo, geboren 1980 in Maracay, Venezuela (Violine, Gesang und Komposition)
Aus einer Musikerfamilie stammend, begann Isaias im Alter von 9 Jahren Violine zu spielen und wurde zuerst von seinem Vater unterrichtet, der selbst Geiger der Nationalen Philharmonie in Caracas war.
1998 zog er nach Paris, Frankreich, wo er bis 2003 lebte und Violinenunterricht bei Michel Rulleau, Emmanuel Jaeger und Fréderic Pelassy erhielt. Des Weiteren besuchte er Workshops von Kristof Barati und Israel Chorberg und pflegte seinen Kontakt zu lateinamerikanischer Musik indem er regelmäßig mit verschiedenen lateinamerikanischen Ensembles auftrat.
Von 2007 bis 2010 wurde er von Konstanze Beyer an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig im Fach Violine unterrichtet. Sein Interesse für hispanische Kultur motivierte ihn 2008 zum Studium "Romanische Studien" an der Universität Leipzig, in welchem er 2011 den Abschluss Bachelor of Arts erhielt.
Roberto Fratta, geboren in San Doná di Piave, Italien 1978 (Percussion)
Roberto begann seine musikalische Laufbahn 1999 in Leipzig mit dem Conga-Spiel. Wenige Monate später unternahm er eine mehrmonatige Reise nach Havana, Kuba, um die kubanischePopularmusik bei Joachin Pozo zu studieren. Roberto nahm im Jahr 2001 das Percussion-Studium bei Axel Schüler und Peter Bauer an der Musikhochschule Felix Mendelsohn Bartholdy Leipzig auf.
Im selben Jahr wurde er Mitglied bei Ashe Outou und reiste 2002 nach Senegal, um bei Kissima Diabate die Djembe zu studieren. Im Jahre 2003 begann Roberto seinemehrjährige Studienzeit bei Sourhakata Djabate (Guinea) inItalien, wo er 2005 auf Seydou Dao (Burkina Faso) traf, welcher ebenfalls zu seinem Lehrer wurde. Seydou Daos Stilinspirierte Roberto zu einer Reise nach Burkina Faso 2006/2007, wo er wiederum bei verschiedenen Meistern lernte. Derzeit ist Roberto als Percussionist in verschiedenen Bandprojekten tätig: Westafrikanische Percussion, Bolero, Salsa, Latin Jazz, Funk.
Alfredo "Pocho" Rosales, geboren in 1982 in Las Tunas, Kuba (Schlagzeug)
Mit 9 Jahren erlernte der Kubaner Alfredo Rosales autodidaktisch das Schlagzeug spielen. Mit 12 Jahren begann er Percussion bei Ricardo Mayo und Joaquín Nodarse zu studieren. Mit 17 begann seine profesionelle Laufbahn als Percussionist und Schlagzeuger des Orchesters "Cabaret Taíno" (kubanische Popularmusik) in Las Tunas, Kuba. Später wurde er u.a. Mitglied der Ensembles "Fiebre Latina" und "Jorgito y su big band".
Später spielte er mit der Latin Jazz Band "Eclipse", geleitet vom Trompeter Basilio Márquez Mitglied der weltbekannten Latin Jazz Band “Irakere".Mit diesem Ensemble gewann er den zweiten Preis beim Wettbewerb "Baranquilla Karneval" in Kolumbien. Seit 2008 lebt er in Leipzig, wo er regelmäßig als Percussionist und Schlagzeuger mit zahlreichen latin, jazz, rock/funk, und Weltmusik Bands auftritt.
Matthäus Krzywdzinski, geboren 1980 in Bydgoscz, Polen (Gitarre)
Matt erlernte das Gitarrenspiel mit zwölf Jahren, mit vierzehn studierte er klassische Gitarre bei Frank Begere in Berlin und mit 16 bei Volkmar Abranowski und Jörg Schippa. Während dieser Zeit spielte er regelmäßig Blues, Rock und Jazz in Berliner Clubs.
Im Jahr 2002 begann er Jazzgitarre an der Musikhochschule für Musik und Theater Leipzig zu studieren, wo er von Joachim Schönecker und Werner Neumann unterrichtet wurde. Mit einem Stipedium des DAAD studierte er in Amsterdam mit Jesse van Willmot. Er nahm an zahlreichen Workshops teil; unter anderen mit Joe Lovano, Peter o'Mara und Brett Willmot. Matthäus ist in der Leipziger Jazzszene aktiv. 2011 schloss er sein Studium der Jazzgitarre an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig ab.
Ben Hohlfeld geboren 1980 in Erfurt, Deutschland (Bass)
Ben begann im Alter von 14 Bass und mit 16 Jahren Kontrabass zu spielen. 1999 gewann er den Preis "Jugend musiziert" mit einem Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes des zwanzigsten Jahrhunderts. 2000 gewann er den Preis "Jugend Jazzt" in Mecklenburg Vorpommern. Ben ist in der Leipziger Jazzszene aktiv. 2010 schloss er sein Studium an der Leipziger Musikhochschule im Fachbereich Popularmusik und Jazz ab.